Freitag, 24. Januar 2014

Uiuiui - es ist bald soweit, mein neues Abenteuer erscheint im Februar.

Hurra! Heute hat der Kerle Verlag auf seiner Website mein neues Abenteuer verkündet, das im Februar erscheinen wird.:
"Teo Dorant und die Pups-Po-Saune". Wieder einmal ist im Grüne-Bäume-Wald viel los. Voller Eifer und Vorfreude bereiten wir uns auf den Musikwettbewerb vor. Doch - oh Schreck - plötzlich sind alle Instrumente weg. Einen Tag vor dem Wettbewerb! Wer da wohl dahintersteckt? Ich mache mich mit Johannis auf die Suche. Doch unsere Anstrengungen sind vergebens, die Instrumente bleiben verschwunden. Zum Glück habe ich dann aber wieder mal die rettende Idee ...

Heulende Gespenstermonster, unheimliche Schnarchschnorchelgeister und viel Musik sorgen für spannende und witzige Unterhaltung. Vor allem geht es aber darum, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint, und dass man mit etwas Einfallsreichtum auch noch so schwierige Probleme lösen kann.
Und das Beste: Ihr dürft schon mal in das erste Kapitel reinlugen:




Ach du Schreck, die Instrumente sind weg
„Teo, Teo, komm schnell!“
Lautes Getrommel an seiner Tür weckt Stinktier Teo Dorant aus dem Schlaf. Brummend richtet er sich auf. Dabei fällt seine Schlummerschlange-Stinkesocke aus dem Bett. „Stinkmorcheliger Sumpfwurz, was soll denn dieser Lärm mitten in der Nacht?“, ruft er.
Wie zur Antwort ertönt aus der Ferne ein lautes „Rapühderüh-schnarch-schnorcheldi-schnarch“. Gleich darauf hämmert es erneut an die Tür.
„Teo, Teo, bist du wach?“, hört er seinen Freund Johannis Bär rufen.
„Ja, jetzt schon“, grummelt Teo.
„Dann mach doch endlich auf! Es ist wichtig.“
„Ich komme ja schon“, murmelt Teo und gähnt. Mit halb geschlossenen Augen schlurft er zur Tür. „Was ist denn so wichtig, Johannis?“
Überrascht reißt Teo die Augen auf. Mit einem Mal ist er hellwach. Johannis sieht ziemlich mitgenommen aus. Seine grau-weißen Waschbärhaare stehen am Kopf nach allen Seiten ab, als wäre er sich mit den Pfoten heftig durchgefahren. Und er schnauft ganz schwer, als wäre er schnell gerannt.
Illustration: Sabine Straub
Hinter ihm entdeckt er auch seine anderen Freunde Rhabarbera Biber, Karlotte Kaninchen, Erasnus Grauhörnchen und Wühli Wildschwein. Auf Wühlis Kopf wippt Schnella Schnecke hin und her.
„Nanu, was macht ihr denn alle hier?“
„Es ist ganz furchtbar“, sagt Johannis. Vor Aufregung steckt er sich eine ganze Handvoll Johannisbeeren in den Mund.
„Gansch furschtbar“, wiederholt Johannis mit vollem Mund.
„Ja, genau“, stimmt Rhabarbera ihm zu. Im selben Moment ertönt wieder ein Rapühderüh-a-uuuh-Jaulen.
„Meint ihr die Gespenstermonster?“, fragt Teo. „Ihr Lärm ist wirklich furchtbar.“
„Ja, aber weißt du, was noch viel furchtbarer ist?“  Johannis blickt Teo grimmig an. „Die Gespenstermonster haben meine Mundharmonika geklaut!“ Er fährt sich mit der Pfote durch die strubbeligen Haare. „Ich habe ein Poltern gehört. Als ich nachgeschaut habe, war meine Mundharmonika weg. Und meine Johannisbeeren lagen ganz durcheinander.“
„Meine Trompete ist auch spurlos verschwunden“, beschwert sich Rhabarbera. Sie macht ein Gesicht wie drei Tage Regenwetter. „Ich habe auch ein Poltern gehört.“
„Genau wie bei mir!“ - „Und bei mir!“ - „Bei mir auch!“, rufen die anderen durcheinander.
Teos schwarze Kulleraugen werden ganz groß vor Schreck.
„Dann könnt ihr ja morgen gar nicht beim Wiesenmusikfest mitmachen.“
König Derius hat alle Tiere aus dem Grüne-Bäume-Wald und den Nachbarwäldern zu einem Musikwettbewerb eingeladen. Der beste Musikant erhält einen Glockenblumenpokal. Teo ist sich sicher, dass er den Pokal gewinnen wird. Seit Wochen übt er nun schon mit seiner Posaune sein Lieblingslied von den zehn kleinen Pupsen. Das ist das allerschönste Lied überhaupt.
„Rapitschepüh, klimper-klamper, kreisch“, dröhnt es unschön aus der Ferne.
Karlotte duckt sich unter Wühlis Bauch und Schnella verschwindet in ihrem Schneckenhaus.
Teo kratzt sich den schwarz-weiß gestreiften Kopf.
„Wir müssen unbedingt König Derius von den geklauten Instrumenten berichten.“
„Das geht nicht“, sagt Erasnus Grauhörnchen. „Er ist schon auf dem Weg zum Pokalschmied.“
Johannis legt Teo die Pfote auf die Schulter. „Ist deine Posaune denn noch da?“
Teo wird plötzlich ganz heiß. Daran hat er noch gar nicht gedacht. „Oh du schimmelige Sumpfsülze! Ich schaue besser gleich nach.“
Im selben Moment hören sie aus dem anderen Zimmer ein Poltern, gleich darauf ein Scheppern.
„Ach du Schreck, die Gespenstermonster“, ruft Johannis und lässt alle Johannisbeeren fallen. In alle Richtungen kullern sie über den Boden.
Karlotte hält sich mit ihren langen Ohren die Augen zu. Und Schnella duckt sich auf Wühlis Kopf ganz tief in seine schwarzen Borsten.
Illustration: Sabine Straub
„Na wartet, die können was erleben“, flüstert Teo. Auf Zehenspitzen schleicht er zum anderen Zimmer. Die anderen stapfen leise hinter ihm her. Kaum hat Teo die Schwelle erreicht, bleibt er jäh stehen. Johannis kann nicht mehr bremsen und prallt – rabautz – in Teos Rücken. Teo fällt auf den Bauch und Johannis plumpst auf ihn. Rhabarbera stolpert in Johannis hinein und dann - holterdipolter – purzeln auch die anderen Tiere übereinander. Wie eine Reihe aufgestellter Dominosteine, die beim Fallen aneinanderklackern, stolpern sie übereinander. Schnella wird von Wühlis Kopf dabei erst – hui – in die Luft geschleudert und saust dann – swusch – zu Boden. Gerade noch rechtzeitig vor dem Aufprall bekommt sie Wühlis Schwanz zu fassen. Dort baumelt sie wie auf einer Schaukel hin und her.
„Wah!“ - „Ih!“ - „Hoppla!“ - „Ups!“, schallt es durcheinander. ...


Ob die Tiere im Zimmer wirklich auf Gespenstermonster getroffen sind? Wer hat die Instrumente gestohlen? All das erfahrt ihr in "Teo Dorant und die Pups-Po-Saune", ab Februar im Buchhandel erhältlich.

Verlag Kerle, Text Corinna Wieja
Mit Illustrationen von Sabine Straub
Format: 15,0 x 21,0 cm, 64 Seiten, Gebunden
ISBN 978-3-451-71203-6
€ 7,99












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